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Die Protokolle der Weisen von Zion: Das Programm der
internationalen Geheimregierung
Zur Einführung
Die seltsamen Gedankengänge und geradezu spitzbübischen
Ratschläge der nachstehenden Schriftstücke werden jeden
befremden, der sie zum erstenmal zu Gesicht bekommt. Er wird
sie für die Ausgeburt einer wüsten Phantasie halten. Bei näherem
Zusehen freilich wird er entdecken, daß die vorgetragenen
Anschauungen und Pläne – die nun bereits über 30 Jahre alt sind
– in vielen tatsächliche Vorgängen des Lebens eine überraschende
Bestätigung finden. Ja, man darf sagen: erst aus der genauen
Kenntnis dieser sogenannten Zionistischen Protokolle werden viele
Rätsel unserer Zeit verständlich.
Die Bezeichnung "Protokolle" ist insofern verfehlt, als es sich nicht
um eine Verhandlungs-Niederschrift handelt, sondern um die von
einer Versammlung vorgetragenen Richtlinien und
Programmpunkte einer verschwörungsartigen Verbindung, die das
Ziel verfolgt, durch geistige und wirtschaftliche Bevormundung
der Völker eine sich über den ganzen Erdball erstreckende
Oberherrschaft aufzurichten. Der Scharfsinn, die tiefen
psychologischen Einblicke, die listige Verschlagenheit, mit denen
dieses Ziel verfolgt wird, sind erstaunlich; und so bilden diese
"Protokolle" (wir halten diese Bezeichnung bei, da sie allgemein
üblich geworden sind) geradezu ein Meisterstück
macchiavellischer Menschenbeherrschungskunst – auf alle Fälle
eine lehrreiche Denkübung für jeden, der sich mit politischen
Dingen befassen will.
Sind sie echt?
Der arglose, naive und vertrauensselige Deutsche wird es
bezweifeln. In der Geradheit seiner Seele kann er sich nicht
vorstellen, daß soviel List, Tücke und Bosheit in Menschenhirnen
wohnen könnte. Und doch sollten ihn die bitteren Erlebnisse der
letzten Jahrzehnte anregen, seine Vorstellungen von allgemeiner
Menschenliebe und Völkerverbrüderung einer gründlichen
Nachprüfung zu unterziehen. Er wird den Gedanken zurückweisen,
als ob es eine Verschwörung geben könnte, die mit allen Mitteln
der List und Gewalt eine geistige und materielle Unterjochung der
ganzen Menschheit erstrebt. Das ehrliche Geständnis von Walter
Rathenau sollte ihn freilich nachdenklich machen, der am 25.
Dezember 1909 in der "Neuen freien Presse" in Wien schrieb:
"Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die
wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich
Nachfolger aus ihrer Umgebung ..."
Über die Herkunft dieser "Protokolle" ist folgendes bekannt:
Die russische Polizei fand im Jahre 1901 bei einer Haussuchung in
einer jüdischen Wohnung ein größeres Manuskript in hebräischer
Sprache, dessen Übersetzung dem Orientalisten Prof. Sergei
Nilus übertragen wurde. Der Inhalt erschien der russischen
Regierung so bedeutsam, daß sie mehrere Exemplare der Schrift
auswärtigen Regierungen zustellen ließ. Auch die englische
Regierung erhielt ein solches Schriftstück, legte aber dem
befremdlichen Inhalt keine Bedeutung bei und überwies die
Schrift als ein Kuriosum dem Britischen Museum. Dort ist es unter
dem 10. August 1906 registriert worden).
Erst die Vorgänge des Weltkrieges lenkten die Aufmerksamkeit
wieder auf das geheimnisvolle Buch, denn es war nicht zu
verkennen, daß wichtige Vorgänge sich genau im Sinne dieser
"Protokolle" abspielten. So begann man denn in England und
Amerika diesem rätselhaften Schriftstück erhöhte Aufmerksamkeit
zuzuwenden. Eines der angesehensten englischen Blätter, die
"Morning Post", hat anfängliche Auszüge aus den "Protokollen"
veröffentlicht, und Henry Ford hat in seinen Buche "Der
internationale Jude – ein Weltproblem") sie eingehend gewürdigt.
Wir legen unserer Wiedergabe die englische Übersetzung
zugrunde, die ein namhafter englischer Schriftsteller, Viktor
Marsden, nach dem Original im Britischen Museum herstellte.
Allem Anschein nach ist der Inhalt der "Protokolle" auf dem ersten
Zionistenkongreß in Basel 1897 vorgetragen worden. Die
Gedanken liegen durchaus im Rahmen der zionistischen
Bestrebungen, die ja dahin zielen, ein "Messianisches Reich" unter
jüdischer Oberhoheit über alle Völker aufzurichten.
Die Hebräer bestreiten selbstverständlich die Echtheit dieser
"Protokolle"; wie können sie anders! Sie würden ja sonst ihre
Karten vor aller Welt aufdecken.
Ich will gestehen, daß ich selber bei der ersten Bekanntschaft mit
diesen Schriftstücken starke Zweifel in deren Echtheit gesetzt
habe, zumal die erste deutsche Ausgabe (es gibt deren bereits
mehrere) durch mangelhafte Übersetzung die
Unwahrscheinlichkeit ihres Inhalts erhöhte. Heute bin ich von der
Echtheit der Schriftstücke völlig überzeugt – um so mehr, da ich
seit 40 Jahren gründliche Kenntnisse über die talmudischen
Lehren der Rabbiner besitze und in den vorliegenden Protokollen
nur in praktischen Einzelheiten durchgebildeten Ausbau der
rabbinischen Anschauungen wiederfinde – d.h. jener auf
Herrschsucht und Größenwahn gegründeten Lehre, die die Juden
als bevorzugte Lieblinge Gottes hinstellt, Haß und Verachtung
gegen alle nichtjüdischen Menschen lehrt und nach der
Verwirklichung jener teuflischen Verheißung strebt, die der
jüdische Nationaldämon Jahwe seinem Volke mit auf den
Lebensweg gegeben hat: "Du wirst alle Völker fressen, die ich in
deine Hand geben werde." (5. Mos. 7, 16.)
*
Mag jeder denkende Leser aus dem Wortlaut der nachstehenden
"Protokolle" selbst sich sein Urteil bilden, ob sie eine bloße
Erfindung oder bittere Wahrheit sind.
Wenn ich trotz der bereits vorhandenen deutschen Ausgaben
diese neue Ausgabe der "Protokolle" veranstalte, so geschieht
dies zunächst deshalb, um eine wirklich getreue Wiedergabe des
Inhalts zu besitzen. Außerdem aber, um diese bedeutsamen
Bekundungen jüdischen Machtstrebens in knappster Form den