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Beispiele für Wochenberichte im Grundpraktikum Maschinenbau
Diese Berichte dienen als Vorlage bei der Erstellung von Wochenberichten im Grundpraktikum und sollen lediglich als Unterstützung dienen.
Die ursprünglichen Verfasser haben ihr Einverständnis für die Veröffentlichung erteilt.
Die Wochenberichte müssen (einzeln oder insgesamt) von der Firma mit Stempel und
Unterschrift bestätigt werden.
Vgl. Studienplan, Punkt 4.2, Anerkennung des Berufspraktikums:
Die Anerkennung des Praktikums erfolgt durch das Praktikantenamt der Fakultät für
Maschinenbau. Zur Anerkennung ist die Vorlage des Ausbildungsvertrags und eines
ordnungsgemäß abgefassten Praktikumsberichts für das Grundpraktikum (von der Firma
bestätigt) … erforderlich. Art und Dauer der einzelnen Tätigkeitsabschnitte müssen aus
den Unterlagen klar ersichtlich sein.
Für das Grundpraktikum muss ein Bericht angefertigt werden, der eine geistige Auseinandersetzung mit dem bearbeiteten Thema erkennen lässt. Eine chronologische Auflistung
der Tätigkeiten ist hierfür nicht ausreichend. Die Praktikanten berichten über ihre Tätigkeiten und die dabei gemachten Beobachtungen und holen dazu die Bestätigung des Ausbildungsbetriebes ein. Die Berichterstattung umfasst wöchentliche Arbeitsberichte
(Umfang ca. 1 DIN A4-Seite pro Woche) für das Grundpraktikum. Dabei ist die Form frei
wählbar (Handschrift, Textsystem, Computergraphik, etc.).

Vorname Name, Matr.-Nr., Grundpraktikum bei „Firmennamen“ von „Datum“ bis „Datum“
Inhaltsverzeichnis:
1.
Erste Woche: Feilen, Bohren (Datum: von … bis …) ................................................................. 3
2.
Zweite Woche: Drehen (Datum: von … bis …) .......................................................................... 4
3.
Dritte Woche: Drehen (Datum: von … bis …) ............................................................................ 5
4.
Vierte Woche: Fräsen (Datum: von … bis …) ............................................................................. 6
5.
Fünfte Woche: Biegen, Löten (Datum: von … bis …) ................................................................ 7
6.
Sechste Woche: Schweißen (Datum: von … bis …).................................................................... 8
2
Vorname Name, Matr.-Nr., Grundpraktikum bei „Firmennamen“ von „Datum“ bis „Datum“
1.
Erste Woche: Feilen, Bohren (Datum: von … bis …)
Nach einer allgemeinen Sicherheitseinweisung sowie einer kurzen Führung durch den
Betrieb, begann mein Grundpraktikum erwartungsgemäß mit dem Feilen eines U-Stahls.
Durch Feilen können Werkstücke spanend bearbeitet werden, allerdings hängt die
Maßgenauigkeit und Oberflächengüte stark von der jeweiligen Person ab und der
Zeitaufwand ist im Verhältnis zu anderen spanenden Bearbeitungsmöglichkeiten sehr
hoch. Aus diesen Gründen wird Feilen hauptsächlich zum Nachbearbeiten von
Werkstücken verwendet.
Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Spanungsarten:
• Schruppen: Beim Schruppen soll möglichst viel Material in kurzer Zeit abgetragen
werden. Die Oberflächengüte ist dabei allerdings sehr gering.
• Schlichten: Beim Schlichten wird die Oberflächengüte erhöht, jedoch wird auch
weniger Material abgetragen.
• Feinschlichten: Beim Feinschlichten wird eine hohe Oberflächengüte erreicht, man
kann aber kaum noch Material abtragen.
Zusätzlich unterteilt man Feilen noch durch ihre verschiedenen Querschnittsformen, die
am weitesten verbreiteten Feilen sind etwa die Flachfeile, die Dreikantfeile oder die
Rundfeile.
Der U-Stahl sollte zuerst mit einem Höhenreißer angerissen werden. Mit Anreißen
bezeichnet man das Übertragen von Maße auf das Werkstück. Für Werkstücke aus Stahl
wird hierzu eine Reißnadel aus gehärtetem Stahl verwendet. Mit der Reißnadel kann man
dann eine dünne Kerbe in das Werkstück ziehen, um Markierungen zu setzen.
Den U-Stahl habe ich dann mehrere Male angerissen und jeweils auf das passende Maß
gefeilt. Mein Werkstück wurde im Anschluss auf mehrere Dinge geprüft. Einen 90° Winkel
oder eine ebene Fläche kann man mit dem Lichtspaltverfahren prüfen. Hierfür wird ein
Haarwinkel an das Werkstück angelegt und man prüft ob noch Licht zwischen dem
Haarwinkel und dem Werkstück durchfällt. Maße wurden mit einem normalen
Messschieber gemessen und Radien wurden mit speziellen Radius-Lehren gemessen.
Das Werkstück wurde am Ende noch mit Schlagzahlen markiert. Wobei Schlagzahlen für
Markierungen nur eingeschränkt sinnvoll sind, da sie das Werkstück in lokaler Umgebung
plastisch stark verformen.
Dann sollte ich zwei Bohrplatten an einer Säulenbohrmaschine anfertigen. Dabei musste
ich zuerst die Mittelpunkte der Bohrungen durch Anreißen und Körnen kennzeichnen. Dies
dient zum Einen dazu, die exakte Lage der Bohrung zu definieren und zum Anderen, ein
Verlaufen des Bohrers zu verhindern. Bei größeren Bohrungen sollte zuvor mit kleinerem
Durchmesser vorgebohrt werden, außerdem sollte der Bohrer mit Kühlflüssigkeit gekühlt
werden. Um die Länge der Späne bei tiefen Bohrungen zu verringern, sollte immer wieder
kurzzeitig der Vorschub verringert werden, um die Späne so zu brechen. Wichtig beim
Bohren ist es, die richtige Drehzahl einzustellen. Diese hängt vom Material des
Werkstoffes, vom Bohrer und vom Durchmesser der Bohrung ab. Bei falscher Drehzahl
kann entweder die Oberflächengüte der Bohrung sinken oder der Bohrer schneller
abgenutzt werden.
3
Vorname Name, Matr.-Nr., Grundpraktikum bei „Firmennamen“ von „Datum“ bis „Datum“
2.
Zweite Woche: Drehen (Datum: von … bis …)
Nun war es an der Zeit mein erlerntes Wissen eigenständig anzuwenden. Ich fertigte eine
Schraubzwinge aus mehreren Einzelteilen an (s. Bild). Zuerst wurde der Bügel (1) grob
aus einer Platte heraus gesägt und danach mit einer Flachfeile die Flächen bearbeitet und
mit einer Rundfeile die Radien bearbeitet. Die Backen (3) konnte ich von einem Halbzeug
absägen und ich musste nur noch die Stirnflächen plan feilen. Die beiden Teile wurden
dann zusammengesetzt durchbohrt, damit sich die Backen nicht verbiegen. Die Spindel (2)
habe ich zusammen mit einem Azubi an einer Drehmaschine erstellt und danach von
Hand ein Außengewinde aufgedreht. Die Spindel wurde nun auch in den Bügel
eingeschraubt und oben mit einem Zylinderstift (5) versehen. Nachdem die Spannscheibe
(4) auf die Unterseite der Spindel aufgeschoben wurde, habe ich die Spindel unter der
Spannscheibe mit Meißel und Hammer so aufgebogen, dass die Spannscheibe nicht mehr
herunter rutschen kann. Am Ende wurde die Schraubzwinge noch mit Klarlack überzogen,
damit sie nicht rostet. Allerdings musste ich aufpassen, dass an das Gewinde nicht in
Kontakt mit dem Lack kam, da es sich sonst nicht mehr sauber drehen lässt.
Schraubzwinge (Quelle unbekannt):
Erfahrungen bei Bearbeitungstechniken:
Viele Grundtechniken sind schwerer als sie zuerst aussehen. Kennt man jedoch die
richtige Technik kann man relativ genau und vor allem zeitsparend arbeiten. Z.B. beim
Feilen eines Aluminium Passstückes war meine Geduld auf eine schwere Probe gestellt.
Dreimal musste ich von vorne beginnen, weil ich jedes Mal zuviel Material abgetragen
hatte. Häufiges Nachmessen war Pflicht. Sägen und Bohren fiel mir hingegen leicht und